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News
29.11.2016

DJI-Jahrestagung am 29./30.November 2016 im Hotel Aquino in Berlin: Ganz ähnlich – ganz anders: Teilhabechancen und -barrieren im Einwanderungsland Deutschland

So lautet der Titel der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Jugendinstituts, die das Thema Migration und Flucht von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in den Mittelpunkt stellt. Die Tagung behandelt in insgesamt acht Foren unterschiedliche Aspekte wie beispielsweise die „Potenziale der Familie als Integrationsort“; „Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungshintergrund“; „den Umgang mit Migration in Schule und Ausbildung“ oder den „Integrationsort Kita: Betreuungsbedarfe und Betreuungsrealitäten“. Den Abschlussvortrag hält Prof. Dr. Ludger Wößmann, Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik, der gleichzeitig an der Ludwig-Maximilians-Universität München lehrt.

21.07.2016

DJI empfängt jordanische Regierungsdelegation in München und Halle

Eine hochrangig besetzte Delegation jordanischer Regierungsbeamter informierte sich im Juli an den DJI-Standorten München und Halle über die Bereiche Jugend- und Extremismusforschung. Verwaltungsdirektor Wolfgang Müller begrüßte die Abgeordneten des Innen- und des Jugendministeriums sowie der obersten Sicherheitsbehörden und stellte die Arbeit des DJIs in Grundzügen dar. Der Leiter der DJI-Abteilung Jugend und Jugendhilfe, Dr. Christian Lüders, erläuterte in seinen Referaten die aktuellen Herausforderungen der Jugendpolitik in Deutschland und gab einen Überblick über Strukturen und Zuständigkeiten im Jugendbereich. Fachgruppenleiterin Dr. Nora Gaupp (FG Lebenslagen und Lebensführung von Jugendlichen) stellte die diversen Aspekte der Jugendforschung am DJI vor. Beim Besuch in der DJI-Außenstelle Halle stand das Thema der Extremismusprävention im Vordergrund. Dr. Ursula Bischoff, Leiterin der Fachgruppe „Politische Sozialisation und Demokratieförderung“ führte gemeinsam mit Frank König in die entsprechenden Forschungsthemen und -projekte des DJIs ein. Katja Schau und Joachim Langer lieferten den Blick der Wissenschaft auf die Präventionspraxis, die bei dem Treffen durch Abordnungen des Violence Prevention Networks sowie von ufuq und Legato vertreten war.

News
20.07.2016

Dr. Thomas Mühlmann in Berlin mit dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2016 ausgezeichnet

V.l.n.r.: Barbara Klepsch (Vorsitzende der preisstiftenden Jugend- und Familienministerkonferenz), Preisträger Dr. Thomas Mühlmann (Forschungsverbund DJI/TU Dortmund), Prof. Dr. Karin Böllert (Vorsitzende der AGJ, Universität Münster), Prof. Dr. Wolfgang Schröer (Juryvorsitzender des Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreises, Universität Hildesheim); Foto: BildschönFür seine Dissertation wählte Thomas Mühlmann ein bislang wenig erforschtes Feld: die behördliche Aufsicht über Einrichtungen der stationären Hilfen zur Erziehung. Seine Arbeit mit dem Titel „Aufsicht und Vertrauen“ beeindruckte die Jury des Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreises, den die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) alle zwei Jahre verleiht. Sie zeichnete ihn in der Kategorie Theorie- und Wissenschaftspreis aus. Der Vorsitzende der Jury, Prof. Dr. Wolfgang Schröer, lobte in seiner Laudatio die handbuchartige Neuerschließung des Themas sowie die empirische Ausleuchtung anhand zweier ausgewählter Landesbehörden. „Wer für sich die Heimaufsicht theoretisch und beispielhaft erschließen will, dem sei die Studie sehr empfohlen“, resümierte Schröer. Thomas Mühlmann ist seit April 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsverbund DJI/TU Dortmund in der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik.

News
20.07.2016

DJI-Fachgruppe beim ESA-Network-Treffen in Bristol

V.l.n.r.: Xuan Li, Dr. Claudia Zerle-Elsäßer, Dr. Birgit Jentsch, Magdalena Gerum; Foto: privatDie Kongresse der European Sociological Association (ESA) finden alle zwei Jahre statt. Um den wissenschaftlichen Austausch auch unter den Jahren zu befördern, unterstützt die ESA die Einrichtung von Research Networks. Das Network „Family and Intimate Relationships“ traf sich in diesem Jahr in Bristol. Vor Ort waren auch drei Vertreterinnen der DJI-Fachgruppe „Lebenslagen und Lebensführung von Familien“ sowie die ehemalige DJI-Mitarbeiterin Xuan Li, die eigens aus Shanghai anreiste. Sie hielten folgende Vorträge: Aspiring to be an active father (Birgit Jentsch/Michaela Schier); Practices in Egalitarian Partnerships: New Findings from German Families (Magdalena Gerum/Claudia Zerle-Elsäßer/Karin Jurczyk); Can fathers „have it all“? The work-family-dilemma of German fathers with young children (Claudia Zerle-Elsäßer/Xuan Li).

Letzte Änderung: 12.02.2016 19:12 Uhr