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News
27.05.2016

6./7. Juni 2016: DJI auf dem 21. Deutschen Präventionstag in Magdeburg

Der diesjährige Kongress steht unter dem Motto „Prävention und Freiheit. Zur Notwendigkeit eines Ethik-Diskurses“. Das Deutsche Jugendinstitut präsentiert seine Projekte und Publikationen in Halle 2 an Stand 2023. In zahlreichen Foren des Kongresses sind Forschungsteams des DJI vertreten. Detaillierte Hinweise auf die DJI-Beteiligung an Veranstaltungen zu den Themen Präventionsethik, Viktimisierungserfahrungen, Distanzierungsarbeit mit rechtsextremen Jugendlichen, opferbezogene Angebote, institutionelle Schutzkonzepte, Prävention und Sexualität, Bundeskinderschutzgesetz, Jugendhilfe und Schule, Freiheitsentzug, Flüchtlinge und Evaluation finden Sie im beigefügten Flyer.

Veranstaltungen mit DJI-Beteiligung

Allgemeine Informationen zum Präventionstag

News
25.05.2016

Neue kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe (KomDat 1/16)

Die aktuelle KomDat-Ausgabe liefert u.a. eine differenzierte Aufschlüsselung der Mehrausgaben in der Kinder- und Jugendhilfe (KJH) zwischen 2013 und 2014 in Höhe von rund 2,7 Milliarden Euro, die im Wesentlichen auf den Bereich der Kindertagesbetreuung entfallen. Ein weiterer fester Bestandteil des KJH-Leistungsspektrums ist die Eingliederungshilfe bei einer (drohenden) seelischen Behinderung. Diese Leistung ist insbesondere im Kontext Schule zuletzt deutlich häufiger in Anspruch genommen worden: Die Gesamtzahlen bei den sogenannten 35a-Leistungen haben sich zwischen 2008 und 2014 fast verdoppelt. Der Beitrag zur „8a-Statistik“, die Aufschluss darüber gibt, wie häufig die Jugendämter in Sachen Kinderschutz aktiv geworden sind, zeigt eine verbesserte Datenlage in punkto Gefährdungseinschätzungen. Allerdings wird deren Potenzial noch nicht vollends ausgeschöpft. Näheren Aufschluss über Erhebungsverfahren in der Kindertagesbetreuung geben zwei Artikel, in denen zum einen der Fokus auf Nordrhein-Westfalen gerichtet wird und zum anderen die hiesige Statistik mit der Österreichs verglichen wird. Herausgegeben wird KomDat von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik, einem Projekt des Forschungsverbundes DJI/TU Dortmund.

zum KomDat-Heft 1/2016

News
12.05.2016

Fachpersonal in Kitas: anhaltender Trend der Akademisierung

Seit 2006 hat sich die Anzahl der pädagogischen Fachkräfte und Leitungen mit einschlägigem Hochschulabschluss, zum Beispiel in Heil-, Sozial-, Kindheitspädagogik, Erziehungswissenschaft oder Sozialer Arbeit, mehr als verdoppelt. 29.455 Personen hatten 2015 einen entsprechenden Abschluss; 2006 waren es erst 11.302. Aufgrund der Größe und der starken Expansion des Arbeitsfeldes fällt die prozentuale Steigerung jedoch eher gering aus: Der Anteil der Akademikerinnen und Akademiker am pädagogischen und leitenden Personal ist seit 2006 lediglich um 2,2 Prozentpunkte gewachsen und lag 2015 bei 5,4%. Das zeigen aktuelle Auswertungen des Fachkräftebarometers Frühe Bildung der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF). Das Fachkräftebarometer Frühe Bildung liefert auf Basis der amtlichen Statistik ausführliche Informationen über Personal, Arbeitsmarkt, Erwerbssituation sowie Qualifizierung in der Frühpädagogik. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) ist ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Jugendinstituts und wird aus Mitteln des BMBF gefördert.

News
11.05.2016

Verschiedene Wege in die Elternschaft

„Den richtigen Zeitpunkt, um ein Kind zu bekommen, gibt es sowieso nicht.“ Das sagt die fünffache Mutter Franka Fink in einem der Interviews, die Dr. Waltraud Cornelißen (ehemals DJI) im Rahmen des von ihr geleiteten DFG-Projekts „Wege in die Elternschaft“ ausgewertet hat. In ihrem Beitrag für das Journal für Psychologie (1/2016) stellt sie Franka Fink, die in spätmodernen Beziehungen lebt, exemplarisch Beate Drexler gegenüber, eine Frau, die mit ihrer Vorstellung von der einen großen Liebe eine moderne, auf Dauer angelegte Paarbeziehung mit gemeinsamen Kindern anstrebt: Beate Drexler folgt mit ihrem Mann dem institutionalisierten Weg der Familiengründung. Deren Orientierung am kulturell verankerten Programm für Intimität und Fürsorge (Heiraten – Karriere – Kinder bekommen) wird durch gesellschaftlich-politische Rahmensetzungen unterstützt (Arbeitsplatzgarantie, Elterngeld). Franka Fink hingegen betrachtet die Kinderfrage losgelöst von einer Partnerschaft. Der Idee vom geplanten Kind zum optimalen Zeitpunkt setzt sie spontan zugelassene oder unbeabsichtigte Schwangerschaften entgegen und riskiert ein Abgleiten in prekäre Unterversorgungslagen. Auf diese weniger vorbereiteten Wege in eine Elternschaft seien familien- und sozialpolitische Maßnahmen erst wenig abgestimmt, schreibt Cornelißen. Insgesamt wurden im Projekt 46 Einzelinterviews und sechs Paarinterviews geführt.

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Letzte Änderung: 12.02.2016 19:12 Uhr